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Euterentzündungen und Mastitis bei Kühen

Erfahren Sie, was die Ursachen und Folgen von Euterentzündungen sind und wie Sie diese behandeln und vorbeugen können

Mastitis bzw. entzündliche Eutererkrankungen bei Kühen kommen selbst bei artgerechter Haltung und Pflege häufiger vor als gedacht. Leider werden diese nicht immer richtig bzw. rechtzeitig erkannt.

Dabei ist es wichtig Euterentzündungen von Kühen und beginnender Mastitis möglichst frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, um Langzeitfolgen, wie eine geringere Milchproduktion, chronische Schmerzen sowie bleibende Schäden von Kühen vorzubeugen und langfristig zu vermeiden.

Ursachen von Euterentzündungen bei Kühen

Euterentzündungen bei Kühen können ganz unterschiedliche Ursachen haben und betrifft eine Vielzahl von Landwirten. Auch wenn Kühe grundsätzlich über eine gute körpereigene Abwehr verfügen, kommen Euterentzündungen leider doch immer wieder vor.

Grundsätzlich beginnt eine Mastitis bei Kühen durch Erreger, wie Bakterien, Mykoplasmen und Hefen, die in das Euter eindringen und, zum Beispiel aufgrund eines geschwächtes Immunsystems der Kuh, nicht abgewehrt werden können. Die Bakterien vermehren sich schnell und die hierbei entstehenden Gifte (Bakterientoxine) können das Eutergewebe erheblich schädigen.

Insbesondere beim Liegen der Kühe in den Stallboxen sowie beim Melkvorgang können die Zitzen mit möglichen Infektionsquellen in Kontakt kommen, aber auch feuchte Einstreu, Zugluft, unzureichende Klauenpflege, ungenügendes Ausmelken, verschmutztes Melkwerkzeug oder nicht geeignetes Futter können Euterentzündungen hervorrufen.

Ursachen von Euterentzündungen:

  1. Mangelde Stallhygiene
  2. Melkfehler, ungenügendes Ausmelken
  3. Zugluft
  4. Feuchte Einstreu
  5. Schlechte Klauenpflege
  6. Futterumstellung

Folgen von Euterentzündungen bei Kühen

Sobald es erste Anzeichen einer beginnenden Mastitis gibt, sollten Sie umgehend darauf reagieren, um gesundheitliche Auswirkungen bzw. den Einsatz von Antibiotika möglichst zu vermeiden.

Euterentzündungen können sich negativ auf die Gesundheit von Kühen auswirken, die Fruchtbarkeit herabsetzen und ungewünschte wirtschaftliche Folgen haben.

Folgende Auswirkungen von Euterentzündungen und Mastitis bei Kühen sind bekannt:

  1. Leistungsverlust von Kühen, wie z.B. geringere Milchproduktion in der (Folge-)Laktation mit einem Milchverlust von bis zu 2,5 kg pro Tag bzw. 550 kg je Laktation
  2. Schwellungen bzw. Verhärtungen, die oft zu chronische Entzündungen führen
  3. Funktionsstörungen des Organs sowie dauerhafte Gewebeschäden
  4. Schmerzen, einhergehendes verringertes Tierwohl sowie ein gestörtes Allgemeinbefinden der Kühe

So erkennen Sie eine beginnende Euterentzündungen bei Kühen

Grundsätzlich gilt, je früher Sie Mastitis erkennen, desto geringer fällt der mögliche Schaden aus. Erste Anzeichen einer Euterentzündung bei Kühen können Fieber, schlechte Futteraufnahme, fehlende Pansenmotorik oder ein Versiegen der Milchbildung sein. Das betroffene Euterviertel ist gerötet und stark erwärmt, geschwollen und/oder verhärtet. Weiters ist das Euter schmerzhaft und die Milch aus dem betroffenen Viertel kann Veränderungen aufweisen.

Symptome von Euterentzündungen:

  1. Starke Erwärmung und Rötung des betroffenen Euterviertels
  2. Verhärtung, Schwellung des betroffenen Euterviertels
  3. Gestörtes Allgemeinbefinden, Fieber
  4. Schlechte Futteraufnahme
  5. Milchrückgang, verändertes Sekret
Aufbau der Milchdrüse bei einer Kuh - PecuVital

Aufbau der bovinen Milchdrüse (aus Nickel, Schummer, Seiferle: Lehrbuch der Anatomie der Haustiere, Band III, 4. Aufl., Parey in MVS Medizinverlage Stuttgart, 2005).

So können Sie Euterentzündungen behandeln

Mit einer frühzeitigen Erkennung sowie Therapie von Mastitis können Sie in der Regel eine höheren bakteriologische Heilungsrate erzielen und verhindern somit, dass Infektionen bei Kühen chronisch werden.

Sobald eine Diagnose des Tierarztes auf Euterentzündung bzw. Mastitis vorliegt, sollte diese rasch und umfassend behandelt werden, um mögliche Langzeitfolgen abzuwehren.

Jede Mastitis ist schmerzhaft und sollte zuallererst mit einem Schmerzmittel aus der Gruppe der nichtsteroidalen Entzündungshemmer (NSAIDs) behandelt werden, unabhängig vom Einsatz eines Antibiotikums. Dadurch werden die Entzündungsvorgänge gestoppt, der Schmerz gelindert und das Wohlbefinden der Kuh verbessert. Weiters wird die schädigende Wirkung der frei werdenden Bakterien-Toxine reduziert und somit Langzeitschäden am Euter vermieden. Denn jede Mastitis beeinträchtigt die Fruchtbarkeit der Milchkühe*!

Jedoch nicht jede Milchkuh muss beim ersten Verdacht auf Mastitis auch gleich mit einem Antibiotikum behandelt werden. Bei gram-negativen Erregern, dazu zählen z.B. coliforme Keime, kann auf Antibiotika verzichtet werden. Da diese das Euter nach der Infektion von selbst wieder verlassen. Die antibiotische Behandlung kommt da meistens zu spät. Gram-positive Erreger, z.B. Streptokokken, erfordern meistens eine Antibiotikatherapie. Wird hingegen kein Erreger nachgewiesen, was in 30 bis 40 % der Fälle der Fall ist, ist auch kein Antibiotikum nötig.

Als Zusatztherapie zur effektiven Therapie von Mastitis empfehlen wir eine kühlenden Euterpaste, wie z.B. die entzündungshemmende essigsaure Tonerde mit natürlichen Kräutern ‘Die Kuhle'.

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Diese können Sie verwenden, sobald Sie erste Anzeichen einer Mastitis erkennen. Wenn Sie ‘Die Kuhle’ Tonerdepaste rechtzeitig einsetzen, reduzieren Sie nicht nur die Schmerzen der Kühe, sondern steigern zudem auch das Wohlbefinden Ihrer Tiere.

So können Sie Euterentzündungen vorbeugen

Prophylaxe, Prophylaxe, Prophylaxe! Mit entsprechenden Vorbeugemaßnahmen können Sie sowohl die Infektionsgefahr bei Kühen reduzieren, als auch die Abwehr gegen Mastitiserreger verbessern.

Neben einer optimalen, hygienischen Melkroutine tragen auch die Fütterung und Haltung Ihrer Kühe zu einer Verbesserung der Körperabwehr und Senkung des Infektionsdrucks bei.

Da mehrere Faktoren eine Rolle spielen, ist eine Prophylaxe nur erfolgreich, wenn Sie die verschiedenen Risikofaktoren einer Mastitis in den Bereichen Erreger, Tier und Umwelt beachten.

Bei ersten Anzeichen einer Euterentzündung, wie Rötung, Wärme oder Schmerzhaftigkeit eines Viertes können Sie das bekannte Hausmittel essigsaure Tonerde verwenden. Wenn Sie ‘Die Kuhle’ Tonerde rechtzeitig einsetzen, kühlen sie das Euter und reduzieren damit die Schmerzen Ihrer Kühe, und steigern somit auch das Wohlbefinden Ihrer Tiere.

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*McDougall et al. Addition of meloxicam to the treatment of clinical mastitis improves subsequent reproductive performance. J. Dairy Sci. 2016: 99:2026-2042

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